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Guide · Filter & Präzision

Blacklist & Whitelist: Nur relevante Treffer bekommen

Ein Alert ohne Suchfilter macht dich wahnsinnig: Du bekommst defekte Geräte, Bastler-Angebote und völlig falsche Kategorien. Blacklist und Whitelist einmal richtig setzen, und du bekommst danach nur noch relevante Treffer, die wirklich passen.

Probier die Filter gleich an deiner ersten eigenen Suche aus.

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1. Blacklist: Was du nie sehen willst

Die Blacklist enthält Wörter, die einen Treffer automatisch ausschließen — erscheint eines dieser Wörter im Inserat-Titel, wirst du nicht benachrichtigt:

Defekte Produkte
defektbastlerersatzteilekaputtreparaturfunktioniert nicht
Unvollständige Angebote
ohne akkuohne ladekabelohne originalverpackungdisplay rissdisplay kaputt
Dubiose Angebote
tauschnachnahmeversand auf risikoprivat verkauf kein
Falsche Kategorie
hüllecasehalterungladegerätzubehör
Profi-Tipp: Mehrfach-Varianten

Füge sowohl "defekt" als auch "Defekt" ein — und häufige Schreibvarianten wie "defeckt". Auf Kleinanzeigen wird oft hastig getippt.

2. Whitelist: Pflicht-Begriffe erzwingen

Die Whitelist ist das Gegenteil: Nur Inserate, die mindestens einen dieser Begriffe enthalten, lösen eine Benachrichtigung aus. Das ist besonders nützlich, wenn dein Suchbegriff breit ist:

Modell-spezifische Suchen
Suchbegriff: "iPhone" — Whitelist: "14 Pro", "15 Pro", "14 Pro Max"
Ohne Whitelist bekommst du alle iPhones. Mit Whitelist nur die spezifischen Modelle, die dich interessieren.
Zustand einschränken
Whitelist: "neuwertig", "wie neu", "OVP", "originalverpackung"
Du bekommst nur Inserate, die aktiv einen guten Zustand erwähnen — weniger Enttäuschungen.
Zubehör erzwingen
Whitelist: "mit ladekabel", "vollständig", "komplett", "alles dabei"
Ideal für Elektronik-Käufe, bei denen fehlendes Zubehör den Deal ruiniert.

3. Preisrange: Den Sweet Spot finden

Zu enger Preisfilter: Du verpasst Schnäppchen knapp darunter. Zu weiter Filter: Zu viel Rauschen. So findest du den richtigen Bereich:

Faustregel für die Preisrange
Untergrenze: 30–40% unter Marktpreis
Darunter sind meist Schrott-Angebote. Die Grenze schützt dich vor offensichtlich defekten Geräten.
Obergrenze: 10–15% über deinem Zielpreis
Spielraum für Verhandlung. Wenn der Listenpreis 100 € ist und du 80 € willst, setze die Obergrenze auf 90 €.
Bei Null-Euro: Obergrenze weglassen
Für manche Suchen (alte Möbel, Lagerräumungen) lohnt sich keine Untergrenze — alles unter einem Schwellwert ist interessant.

4. Region: Lokal vs. bundesweit

Lokal (50–100 km)
  • Möbel, Haushaltsgeräte
  • Fahrzeuge, Fahrräder
  • Sperrige Artikel
  • Alles was du persönlich abholen willst
Bundesweit mit Versand
  • Elektronik (Handy, Laptop)
  • Sammlerstücke
  • Kleidung, kleine Artikel
  • Seltene Produkte mit wenigen Angeboten

5. Reihenfolge: So baust du einen Filter auf

Wer alle Regler gleichzeitig dreht, weiß am Ende nicht, welcher Filter zu streng war. Bewährt hat sich diese Reihenfolge: Zuerst die Suche eine Stunde ohne Filter laufen lassen und ansehen, welche Treffer stören. Dann die störenden Wörter auf die Blacklist setzen, typischerweise „defekt“, „Bastler“, „Suche“ und „Tausch“. Erst danach die Preisspanne eingrenzen. Die Whitelist kommt zum Schluss und nur, wenn noch zu viele unpassende Varianten durchkommen.

So bekommen Schnäppchenjäger und Reseller nur relevante Treffer, ohne gute Inserate auszusperren. Kommt einen Tag lang gar nichts mehr an, ist ein Filter zu eng. Nimm dann den zuletzt gesetzten wieder heraus und beobachte die Treffer erneut.

Filter in der Praxis ausprobieren

Registriere dich kostenlos und richte deine erste gefilterte Suche ein. Blacklist, Whitelist und Preisrange direkt im Dashboard konfigurierbar.